Schulen Frauenfeld

Bauverlauf

Spatenstich vom 11. Dezember 2019

Feiertag am 11. Dezember in der Schulanlage Schollenholz: Umrahmt von einem Schülerchor unter der Leitung von Lehrerin Tanja Gall fand der Spatenstich für das neue Schulhaus statt. «Scholleholz, uf Di simmer stolz», sangen die Schülerinnen und Schüler zur Begrüssung der Gäste mit vollem Einsatz. Gemäss der Planung soll der Schulhaus-Neubau mit 15 Schulzimmern und Gemeinschaftsräumen in zwei Jahren bezugsbereit sein. Mit der anschliessenden Umnutzung der bestehenden Bauten aus dem Jahr 1973 und dem Bau des neuen Sportplatzes wird in der Schulanlage Schollenholz ungefähr bis ins Frühjahr 2023 gebaut.
Schulpräsident Andreas Wirth zitierte in seiner Begrüssungsansprache zuerst Antoine de Saint Exu-pery («Die Zukunft bauen, heisst die Gegenwart bauen») und darauf Johann Wolfgang von Goethe, der gesagt hat: «Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst Du etwas Schönes bau-en». Dem Projekt von Schulhaussanierung und -neubau im Schollenholz seien, so Wirth weiter, bisher keine grossen Steine in den Weg gelegt. Weder vom Stimmvolk – der Projektierungskredit erhielt im November 2016 83 % Zustimmung, der Baukredit in Höhe von 34,1 Millionen Franken zwei Jahre spä-ter 82 % - noch von den Projektbeteiligten: Er dankte dafür der Frauenfelder Bevölkerung, aber auch der Baukommission unter der Leitung von Peter Hochuli, dem Architektenteam und den Planern sowie allen anderen, die in irgendeiner Form beteiligt waren.
Auch die Nachbarinnen und Nachbarn erwähnte er und sprach ihnen Dank aus: «Sie sind es, die in den nächsten Wochen, Monaten, um nicht zu sagen Jahren, Verständnis für Emissionen aufbringen müssen. Sie haben uns keine Steine in den Weg gelegt und ich bin überzeugt, dass Sie dies auch wei-terhin nicht tun. Und sollte etwas dazu Anlass geben, was bei einem Bau dieser Grösse vorkommen kann, bin ich überzeugt, dass wir es gemeinsam aus dem Weg räumen können.»
Unterstützt von Schulleiterin Elisabeth Wiget überreichten darauf zwei Schülerinnen Architekt Brain Baer von Lauener-Baer Architekten einen hölzernen Schlüssel, damit er und seine Leute während der Bauzeit überall Zugang haben. Baer lobte die Schulanlage Schollenholz, die in dieser schönen Umge-bung nahe beim Wald gebaut werden konnte. Er versprach gleichzeitig auch, mit dem Neubau die ur-sprünglichen Ideen des Winterthurer Architekten Hans Schwager aufzunehmen und weiterzuführen.
Zu einem Höhepunkt wurde der Anlass vor allem auch für eine Schülerin der vierten Klasse. Sie durfte mit dem grossen Bagger den ersten Spatenstich für den Neubau vornehmen, was von ihren vielen Mitschülerinnen und Mitschülern wie auch den vielen geladenen Gästen mit einem grossen Applaus quittiert wurde.