Schulen Frauenfeld

Rund um Corona
Schule und Unterricht:

Testen an den Primarschulen
Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat am 28. September 2021 entschieden, dass die Primarschülerinnen und Primarschüler (1.- 6. Klasse) nach den Herbstferien 2021 vorsorglich wöchentlich auf Corona (Covid-19) getestet werden sollen.

Wer wird getestet?
Die Testung ab dem 25. Oktober betrifft die Kinder der 1.-6. Klassen der Primarschulen. Die Kindergärtlerinnen und Kindergärtler werden nicht ins Testen einbezogen. Das Testen wird für diese Altersgruppe von den Verantwortlichen des Kantons als zu aufwendig erachtet. Für die Sekundarschülerinnen und -schüler ist das Testen erst ab dem 8. November 2021 vorgesehen.

Vorgehensweise
Das Amt für Volksschule erklärt die geplante Vorgehensweise des regelmässigen Testens in einem Informationsbrief zur Einführung der regelmässigen Covid-19-Tests. Das Testen ist freiwillig, bringt jedoch den Vorteil, dass ein Kind bei einem eigenen negativen Ergebnis nicht in Quarantäne gesetzt wird, sollte es positive Fälle in der Klasse geben.

Einverständniserklärung
Weil das Testen freiwillig ist, benötigen die Schule die Einverständniserklärung zum Covid-19-Testen. Das ausgefüllte und von den Erziehungsberechtigten unterzeichnete Formular kann umgehend der Klassenlehrperson abgegeben werden.

Wie und wann wird an den Primarschulen getestet?
In der ersten Woche nach den Herbstferien startet im Kanton Thurgau das präventiv-repetitive Testen an den Primarschulen. Es wird mit dem Anbieter „TOGETHER WE TEST“ zusammenge-arbeitet. Pro Woche findet eine Testung der Kinder (Spucktest) statt. Der Kanton hat festgelegt, welche Schulen an welchem Wochentag getestet werden. Im westlichen Teils des Thurgaus, dem Frauenfeld angehört, wird das Testen jeweils am Montag durchgeführt. Die erste Testung findet bereits am Montag, 25. Oktober 2021, dem ersten Tag nach den Herbstferien statt. Die Eltern wurden noch vor den Ferien mit einem Schreiben dazu bedient.

Testablauf in der ersten Woche nach den Ferien
Es ist vorgesehen, die erste Testung in der Schule durchzuführen. So haben die Kinder die Möglichkeit den Ablauf unter Anleitung der Lehrpersonen kennenzulernen. Zudem wäre es sonst nicht möglich, die Testutensilien vorgängig abzugeben. Diese treffen erst im Laufe der Herbstferien an den Schulen ein. Sollten die Eltern mit der ersten Testung in der Schule nicht einverstanden sein, dürfen sie dies der Klassenlehrperson mitteilen. In diesem Fall würde das Kind in der ersten Woche vom Testen ausgenommen.

Testablauf ab der zweiten Woche nach den Herbstferien
Für die nachfolgenden, wöchentlichen Testungen werden die Testutensilien den Kindern mit einer Anleitung jeweils in der Vorwoche abgegeben. Die Kinder bringen den am Montagmorgen durchgeführten Test in die Schule mit und geben das Röhrchen der Klassenlehrperson bei Schulbeginn ab. Nach der Auswertung der Tests im Labor werden den Eltern die Resultate direkt auf elektronischem Weg oder vom Contact-Tracing mitgeteilt.

Maskentragpflicht an den Frauenfelder Sekundarschulen
Die Task-Force Schule des Kantons Thurgau hat entschieden, ab dem 13. September 2021 bis 5. November 2021 eine Maskentragpflicht in Innenräumen für alle Schulangehörigen zu erlassen. Damit soll die jetzige Situation entschärft und die Herausforderung der Rückkehrer nach den Herbstferien aufgefangen werden.

Keine Maskentragpflicht an den Primarschulen
Keine Maskentragpflicht für die Primarschülerinnen und Primarschüler
Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich in den Schulgebäuden und auf dem Schulareal ohne Maske bewegen. Das Tragen der Maske bleibt weiterhin freiwillig erlaubt.

Die Maskentragpflicht gilt hingegen für die Lehrpersonen der Primarschule in allen Innenräumen, sofern die Abstände nicht eingehalten werden können. Auch für Besucherinnen und Besucher gilt weiterhin die Maskenpflicht in den Gebäuden.

Unterricht
Die Schutz- und Hygienemassnahmen, welche die Schulen bis anhin getroffen haben, haben auch im Schuljahr 21/22 Gültigkeit (Hände waschen, Abstand halten, Oberflächenreinigung). In den ersten beiden Schulwochen nach den Ferien wird jeweils auf gemeinsame Veranstaltungen in den Schulanlagen verzichtet. Der Unterricht findet gemäss Stundenplan statt. Dies gilt auch für den Sport- und den Schwimmunterricht. Der Schwimmunterricht musste auf das Schutzkonzept des Hallenbads Frauenfeld abgestimmt werden. Daher fällt der Schwimmunterricht für einzelne Klassen vorläufig aus. Die betroffenen Klassen werden durch ihre Lehrpersonen darüber direkt informiert.
Es werden grundsätzlich alle Fächer unterrichtet und beurteilt. Weiterhin Bestand haben die Massnahmen des Bundes für Schülerinnen und Schüler (vgl. Merkblatt). Der Znüni darf daher auch im neuen Schuljahr nicht geteilt werden. Dies gilt auch für Geburtstagsznüni.

Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen
Der Kanton hat in Zusammenarbeit mit den Deutschschweizer Volksschulämtern und dem BAG ein Merkblatt mit Empfehlungen für Eltern zum Vorgehen bei Kindern vom Kindergarten bis zur Sekundarschule herausgegeben. Es dient als Orientierungshilfe für Eltern und Lehrpersonen (vgl. Merkblatt Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Serbisch, Kroatisch, Bosnisch, Türkisch, Tigrinya, Arabisch).

Schulbesuche von Eltern (Maskenpflicht)
Elternbesuche in den Klassenzimmern sind generell wieder möglich, aufgrund der nicht einzuhaltenden Distanzen jedoch nur mit Schutzmaske und unter vorheriger Anmeldung bei der Lehrperson.

Information zu Quarantäne oder Isolation an den Schulen Frauenfeld
Die Schulen Frauenfeld handhaben die Information einheitlich, wenn sich Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen oder weitere Mitarbeitende in Quarantäne oder Isolation begeben müssen. Es wird geklärt, ob weitere Personen in Kontakt mit der betroffenen Person waren. Sofern besondere Massnahmen wie Quarantäne oder Isolation angezeigt sind, wird immer in Absprache mit dem Kantonsärztlichen Dienst das Vorgehen festgelegt und die betroffenen Personen und Klassen werden direkt informiert. Wir bitten Sie um Verständnis, dass aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine Namen von Personen oder Klassen veröffentlicht werden.

Haben Sie Fragen?
Die Schulen Frauenfeld werden jeweils in Absprache mit dem Kantonsärztlichen Dienst die aus ihrer Sicht notwendigen Massnahmen ergreifen, damit während der Schul- und Unterrichtszeit die Schülerinnen und Schüler sowie alle Mitarbeitenden so gut wie möglich geschützt sind. Da sich die Situation stets verändert, werden die Schutz- und Hygienemassnahmen je nach Lage wieder angepasst und kommuniziert. Für Fragen dürfen Sie sich gerne an die Klassenlehrperson oder die Schulleitung wenden.