Schulen Frauenfeld

Sporttag

Sporttag

Ein spannender Sporttag.
Vor dem Sportplatz, bei den Veloständern war ein riesiges Chaos. Viele kamen mit den Velos. Schon auf den Strassen sah man Velos. Der Sporttag wurde vom Schulpräsidenten eröffnet. Bevor es los ging, wärmten sich alle Kinder mit einem Tanz ein.
Danach gingen alle Teams zu ihren Spielen oder dem richtigen Leichtathletikplatz. Bei uns auf dem Plan stand zuerst der Hindernislauf. Wir kamen extra früher, um zu schauen, was zu durchlaufen war. Zuerst musste man mit dem Pedalo fahren, dann mit Skiern und danach einen Basketball und einen Federball werfen und dann alles wieder zurück. Es war schwierig zu Zweit einen Takt auf den Skiern zu finden in dem man schnell vorwärts kommt. Nachher hatten wir ca. 20min Pause. Weiter ging es weiter mit Schnelllauf. Wir mussten einige Minuten warten, da ein Team vor uns noch dran war.
Immer zwei gegeneinander rannten dann alle den Sprint.
Der Rekord von uns war 12 Sekunden. Es ging schnell. Etwas später gingen wir zum Weitsprung. Wir hatten drei Versuche. Vielleicht wurde manchmal etwas zu viel gemessen? Die Zeitplanung ist etwas verrutscht. Wir hatten nicht so viel Zeit, wie sonst. Also mussten wir schon schnell wieder beim Weitwurf parat stehen. Hier waren die Bälle etwas zu leicht. Nun freuten sich alle auf die Mittagspause. Wir stärkten uns an unseren mitgebrachten "Zmittags". Um 12:45 Uhr gingen wir zu den Spielen. Am Nachmittag kam auch noch das Taff aus dem Schulhaus Langdorf, um uns anzufeuern. Es gab drei verschiedene Spiele. Am Nachmittag spielten einige Kinder Tschoukball. Beim Tschoukball waren lästige, fliegende Ameisen da. Die ersten Spiele verloren wir. Etwas später gewannen wir viele Male. Die Felder waren kleiner, als erwartet. Die Tschoukballnetze federten mega gut! In den Pausen feuerten wir unsere Klasse bei den anderen Spielen an. Wir waren immer mehr im Spiel. Wir hatten fast immer Anspiel, da wir früher auf dem Platz waren.
Ein anderes Spiel am Sporttag war Fussball. Beim Fussball durfte man nicht zu spät kommen, sonst hat man dieses Spiel 3-0 verloren. Es gab fliegende Ameisen die, die Sportler belästigten. Manchmal hatte man kaum eine Pause, ein anderes Mal hatte man ca. 11 Minuten Zeit. Die Ameisen klebten zum Teil an den T-Shirts oder an den Haaren. Es gab viele Tore. Die meisten Fussballspieler waren Jungs. Die Fünftklässler mussten auch gegen die Sechstklässler spielen. Als wir das letzte Spiel gegen die Sechstklässler spielen mussten, hatten wir Glück. Die Sechstklässler waren nach fünf Minuten nach dem Startpfiff immer noch nicht zu sehen, das gab dann ein 3:0 für unser Team. Dann trugen die Fussballspieler noch die grossen Tore an den hohen Zaun.
Das dritte Spiel war noch das Alaskaball.
Es mussten eigentlich immer sieben Kinder in einem Team spielen, aber wir waren nur sechs. Später verknickste sich eine Mitspielerin auch noch die Hand. Es war sehr heiss und die Mücken plagten alle. Man verschluckte sie sogar.
Es waren vier Felder und zehn Mannschaften. Also hatten immer zwei Mannschaften Pause. Die Mutter von Amina brachte uns immer Wasser. Manchmal hatten die Mannschaften verschiedene Regeln. Einmal kam eine Mannschaft zu spät, darum gewannen wir gegen sie. Es war auch ein bisschen blöd, denn wir mussten gegen das Langdorf, also unsere Freunde, spielen. In den kurzen Pausen gingen wir immer zu dem einzigen Schattenplatz auf dem Gelände. Dann war es fertig. Alle unsere Teams gingen totkaputt zum Platz.
Als auch die Teams vom Tschoukball und Fussball bei uns waren, ging es schon weiter. Alle Klassen gingen auf die Wiese und stellten sich in Reihen auf. Auf einmal wurden die Gruppen von 1 bis und mit 18 aufgerufen. Sie mussten jetzt Stafette rennen. Als nächstes kamen wir. Es war laut und hektisch. Ich musste so eine komische Schlussnummer überziehen, denn ich war Schlussläuferin. Als ein Mann auf die Bahn stand, wurde es still. Es gab einen Knall und die Startläufer rannten los.
Am Anfang ging alles gut. Ungefähr in der Hälfte fiel uns der Stab runter und dann gleich nochmals. Aber zum Glück holten wir wieder auf. Anderen Gruppen passierte das auch. Dann kamen die Schlussläufer zum Einsatz. Alle Augen waren auf die Schlussläufer gerichtet. Jetzt kam es auf sie an. Es wurde noch viel lauter. Die Trompeten vom Schulhaus Oberwiesen hörte man immer deutlicher. Jetzt mussten die Schlussläufer ihre Schlussnummern ausziehen. Die Gruppen wurden auf die Tribüne geschickt. Auf der Tribüne ging es noch hektischer zu und her. Wir gingen dorthin, wo alle Langdörfler sassen und wir machten ab, dass alle "Langdorf" singen und manche machten sogar Musik mit den Klappstühlen. Auf einmal, ohne, dass wir es merkten, rannte die zweite Gruppe aus unserer Klasse los. Wir wurden noch lauter.
Abschliessend war die Rangverkündigung und das Langdorf, wie aber auch viele andere Schulhäuser durften jubeln, da sie unter den besten drei Plätzen waren!
Was für ein erlebnisreicher, anstrengender und schöner Tag!

Geschrieben von Annick Siegenthaler, Soraya Glaus und Emilie Thüer, 5. Klasse.