Patenschaften


Schulanlage Huben übernimmt zwei Patenschaften

Ein Vertreter von World Vision Schweiz, Herr Thörisch, konnte vor der gesamten Schülerschaft eine erste Spende für die Patenkinder in der Mongolei und in Tansania entgegennehmen.
Seit kurzem unterstützt die Schulanlage Huben je ein Patenkind in der Mongolei und in Tansania. Damit hat der Schülerrat eine humanitäre Verwendung für den finanziellen Gewinn des im Jahre 2006 aufgeführten Musicals gefunden.

Im Mai 2006 führte die Schulanlage Huben das Musical „Zauberpinsel“ auf. In der prall gefüllten Aula der Kanti Frauenfeld verfolgten in drei Aufführungen über 1000 Zuschauer das farbenfrohe Stück. Vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse standen alle Kinder in gemischten Gruppen im Chor und auf der Bühne. Die beeindruckende Gemeinschaftsleistung wurde mit viel Beifall und einer überraschend grosszügigen Kollekte belohnt. Bereits im Vorfeld hat sich die Schulanlage entschieden, einen allfälligen Gewinn einem Kinderhilfswerk zukommen zu lassen.

Im Schülerrat durften sich die Kinder selbst für ein Projekt entscheiden. Mit „World Vision Schweiz“ wurde ein humanitäres Hilfswerk gefunden, das die Kinder überzeugte. Im Mittelpunkt der Arbeit dieser Organisation steht die Unterstützung von Kindern, Familien und ihrem Umfeld im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit.

Anlässlich eines regelmässig stattfindenden „Schulhausevents“ stellte ein Vertreter von World Vision, Herr Thörisch, die gewählten Projekte vor und konnte die erste Spende entgegennehmen. Die beiden Patenkinder Chuluunerdene aus der Mongolei und Athumani aus Tansania befanden sich bis jetzt auf der Schattenseite des Lebens. Sie profitieren nun von Massnahmen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Ernährung und Dorfentwicklung.

Die siebenjährige Chuluunerdene lebt in einem der ärmsten Quartiere der Stadt Darkhan. In den Wintermonaten kann es bis minus 40 Grad kalt werden. Wegen der unhygienischen Lebensbedingungen sind die Menschen anfällig auf verschiedene Krankheiten.

Der achtjährige Athumani kennt zwar die Kälte kaum, lebt aber in einem Gebiet mit einer mangelhaften Trinkwasserversorgung. In der Region des Berges Kilimanjaro müssen die Menschen zur nächsten Wasserstelle bis zu 14 Kilometern weit gehen.

Die Schülerinnen und Schüler waren von den Lebensumständen ihrer Patenkinder sehr beeindruckt. Mit Interesse wird die ganze Schulanlage den weiteren Verlauf der Projekte mitverfolgen und Kontakte in die beiden Länder knüpfen. Diese gemeinsame Aufgabe fügt sich harmonisch in das Motto „miteinander“ ein, welches in den vergangenen Jahren in der Schulanlage Hubenintensiv bearbeitet worden ist und nun weiterhin gepflegt werden soll. Erfreulich, dass die Aktivitäten nach innen nun auch Kreise nach aussen ziehen.